PW Podcast #002

Der Progressive World Podcast geht in die zweite Runde. Wie immer haben wir auch diesmal im September und Oktober jede Menge gute Musik als Promos erhalten und führen euch auch in Folge zwei eine Auswahl von 11 Tracks direkt vor die Ohren.

Den Anfang macht der verträumte Track des englischen Produzenten Xspance – dieser schlängelt in mehr melodischen Parts ohne Beat dahin und stimmt den Hörer auf das was kommt ein. Ein schönes Intro!

Tears von Donatello (Erscheinungsdatum Ende September) hat dann schon mehr Groove ist aber durch die zarten Vocalsamples und die Synthmelodie noch immer genug verträumt um sich am Anfang eines Sets einzufinden.

Fredek Levs zweites Release, das zufälligerweise auch die Katalognummer 2 des Labels Port81 ist, ist eine melodisch melancholische Reise mit schöner Bassline und starken Leadsynths sowie sehr sorgfältig zusammengestelltem Groove. Hier steigt die Energie und leitet dann über zu

„And Then“ von Placebo eFx. Das Duo gibt auf Krafted Underground sein Debut. (Erscheinungsdatum ebenfalls Ende September). Ein richtig starker Track, hier röhrt der Bass und hebt die ganze Stimmung noch einmal, der Groove wird von jeder Menge Claps begleitet. Und weil im Mix gerade soviel Bass-Synth-Stabs und röhrende Lines zu hören sind, schrauben wir das Ganze noch etwas höher…

Und zwar mit dem bereits reviewten „Lotus“ vom deutschen Produzenten Modeplex. Mehr Worte als im Review möchte ich hier gar nicht verlieren. Nachzulesen hier

Elusive Memories von Magitman zieht uns weiter in düstere Stimmung gut gestrickten Basslines, verpackt mit einem netten Leadsound und vielen Effekten. Eine sanfte Ride-Cymbal macht den Track schön treibend.

Mit Simbala von Armin Fonscha gibt es dann einen kleinen beabsichtigten Bruch um auch etwas mehr die sanft melodischen Tracks zu featuren. Anfang Oktober erschien der 2 Tracker inklusive 2 Remixes auf Beat Boutique. Der Original Mix ist sehr verträumt und melodisch. Eigentlich eine perfekte Überleitung zu

Theo Meiers Debut auf seinem eigenen Label Weltn Audio. „Oah“ ist (W)Oah – Delayed und filtered Chords jagen sich gegenseitig, dazu ein Beat der im ersten Moment zu flach erscheint – in Wahrheit reicht dieser aber aus um den Track richtig stark zu machen. Auch die Idee in den Breakpoints die Kick auf „eins“ wegzulassen gefällt sehr. Mystisch, verträumt, melancholisch. Sehr fein!

Man könnte natürlich weiter in dieser Stimmung bleiben, aber mit EANPs Track „Mighty Morphin“ wird noch einmal ordentlich Gas gegeben. Beabsichtigter Bruch um auch noch die sehr progressiven Tracks zu featuren von denen wir Monat für Monat eine Menge bekommen. Mighty Morphin ist wirklich mächtig und treibt ordentlich im progressive Stil nach vorne.

Einmal eingefangen von der Stimmung gehts dann gleich weiter mit „White Tree“ von Dyo Atoma & Ewan Rill, erschienen Anfang Oktober auf Sever Records. Sehr Melodisch, fast in Trance Richtung träumen wir uns dem Ende zu.

Oktober ist nicht nur Zeit des Oktoberfestes sondern auch des Amsterdam Dance Events. Zu dieser Zeit erscheinen natürlich auch viele „ADE-Sampler“. Der letzte Track des Mixes kommt von eben einem solchen, nämlich dem Asymmetric Records ADE Sampler. „The Breach“ von Punu beendet die Rundreise von melodisch zu  hart zu zart mit einem sehr schönen tribaligen Track, der – unterstützt von melodischen Pads und Moogbass – noch einmal all das abdeckt was man in den vorigen 55 Minuten zu hören bekam.

Die Tracklist auf einen Blick:

Xspance – Ash (Original Mix) / Astir Rec.
Donatello – Tears (Original Mix) / Transpectair
Fredek Lev – Introspective / Port 81 Rec.
Placebo eFx – And Then (Original Mix) / Krafted Underground
Modeplex – Lotus / Amangold
Magitman – Elusive Memories / Mode Rhythm Rec.
Armin Fonscha – Simbala (Original Mix) / Beat Boutique Rec.
Theo Meier – Oah / Weltn Audio
EANP – Mighty Morphin (Alfonso Muchacho Remix) / Opendecks Records
Dyo Atoma & Ewan Rill – White Tree (Jiminy Hop Deep Remix) / Sever Rec.
Punu – The Breach (Original Mix) / Asymmetric Records (ADE2018 Sampler)

 

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