PW Podcast #003

Der Progressive World Podcast Nummer 3. Jede Menge gute Musik als Promos – auch mit österreichischer Beteiligung(!) – erhalten und haben für euch auch diesmal wieder eine feine Auswahl von 11 Tracks.

Den Anfang macht das epochale Intro namens „Metorite Man“ von Brian Cids gleichnamigen Album. Gänzlich ohne Beat, dafür mit jeder Menge Synths, Flächen und Effekten  schafft es Brian Cid dennoch eine kleine Urgewalt loszutreten.

Setzt der Beat ein – so ist der nicht von Brian Cids Track – sondern von einem wirklich gelungenem Stück von T. Raum and The Wash – erschienen auf „It’s all about music“ / Schönbrunner Perlen. Final Round besticht durch ein langes Intro das super zum vorigen Track passt. Ab dem Break setzt eine catchy Lead ein, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslässt!

Übergeleitet wird dann zu Booka Shades Lust 2.1. Der Track hat mich persönlich ab dem Zeitpunkt eingefangen ab dem die wirklich gut gewählten und sehr fein gesetzten Claps einsetzen. Und dann lässt er einen nicht mehr los. Der Drop nach dem Break ist ein Hands Up Moment der besonderen Sorte. Alles in allem rollt das Ding erbarmungslos dahin und macht Lust auf mehr.

Der isralische Produzent „Khen“ liefert mit Pecas einen Track mit einer sehr verträumten Lead. Weich und sanft, untermalt mit Vocals und schönem Groove erinnert das Stück sehr an Global Underground Style anno 2003 und klingt dabei trotzdem fresh

Ein harter Cut leitet über zu moogischen Sounds von Township Rebellion. „November“ – dark und gleichzeitig doch melodisch. Hart und zart, warm und kalt, ja auch so kann der November sein 😉 Lädt auf jeden Fall auch zum mitwackeln ein, wenn sich härtere Basslines / Leads mit verspielten Synths abwechseln.

Speaking of Bass: Fat Sushi liefern mit Tripod einen Track im ähnlichen Style ab. Böse Bassline trifft verspielte Melodie zusammen mit einen tollen Groove und vielen FX, ein paar verspielte Breaks runden das Gesamtbild ab.

Antoine Garcin aka Acumen bringt uns dann mit „Pistil“ in eine etwas deepere Ecke. Brassy Leads mit grummelnden Basslines lassen die Stimmung etwas düsterer werden aus der uns dann aber

Ben Böhmer mit Ground Control herausholt. Langgezogene Synthsounds zusammen mit einer verträumten Melodie, komprimiert in einen Radio Edit heben die Stimmung in Richtung happyness and smiling faces an.

What come up, must come down – Wally Lopez & Lonya befinden sich mit X-Groove wieder auf der eher deeperen Seite. Besonders schön hier die Cymbal Hats die ineinanderfließen. Und wir bleiben diesmal in dieser deepen Stimmung, denn mit

„Stargazing“ liefern Fur Coat auch ein Stück von der deeperen Sorte. Ein treibender Groove mit pulsierenden Basslines zusammen mit leicht distorted Synthsounds lassen uns von der Erde abheben während wir in den klaren Sternenhimmel starren. Sehr schön der gut gesetzte White Noise der sich den ganzen Track hindurch zieht.

Beim letzten Track ist es mir persönlich sehr schwer gefallen den richtigen aus dem Album von Giorgia Angiuli „In a pink bubble“ zu finden. Soviele gute Tracks bietet der 12 Tracker – „The Contact is Cure“ hat in diesem Fall aber am besten gepasst. Tolle Vocals zusammen mit schöner Melodie und feinen brassig/moogischen Leads und schönen Percussion Elementen erzeugen eine melancholische Stimmung, die einen darüber enttäuscht zurück lässt, dass dies die letzte Nummer im Mix war. Aber keine Sorge – Folge 4 kommt bestimmt!

Die Tracklist auf einen Blick:

Brian Cid – Meteorite Man / Balance Music
T Raum, The Wash – Final Round / Schönbrunner Perlen
Booka Shade – Lust2.1 / Bedrock Rec
Khen – Pecas / Lost & Found
Township Rebellion – November / Stil vor Talent
Fat Sushi – Tripod (Original Mix) / Sprout
Acumen – Pistil / Selador
Ben Böhmer – Ground Control (Radio Edit) / Anjunadeep
Wally Lopez & Lonya – X-Groove (Original Mix) / Beat Boutique
Fur Coat – Stargazing / Oddity Rec
Giorgia Angiuli – The Contact is a Cure / Stil vor Talent

 

Bookmark the Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.