PW Podcast #004

Der Progressive World Podcast – Round Four! Jänner und Februar haben eine Menge guter Tracks gebracht. Ein wunderbarer Start ins Jahr 2019 mit 12 ausgewählten Tracks!

Monat für Monat, Release für Release bringt Sudbeat – das Label von Hernan Cattaneo – tolle Tracks auf den Markt. Das Release von Emi Galvan gibt es diesmal, auch weil richtig schön passend als Intro zum Promomix. Weicher Bass, schöne Percussionelemente – deep und progressive, wir setzen uns erst mal hin, lauschen den verspielten Melodien und schließen die Augen….

… zumindest solange bis New Horizons von Fat Sushi mit Horn/Brass ähnlichen Synths eine schönes Klangspektrum öffnet und uns in die ferne schweifen lässt. Gut durchdachter Groove mit gefilterter white noisy Synthlead. Big!

Wir bleiben weiter in der progressiveren Ecke. Noiyse Project schlägt weiter in die Progressive Richtung ein. Typische Basslines, zusammen mit stabby Chord Melodien gefolgt von langgezogenen Flächensounds runden das Klangbild zu einem guten Stück ab. Feels a little bit like Global Underground.

Bei Inside Out von Oliver Winters fängt dann wirklich das erste Mal das Tanzbein zu stompen an. Der Track erinnert ein wenig an frühere Releases von Steyoyoke / Soul Button. Oliver Winters setzt aber bezüglich deepness noch eins drauf. Die Kick mit dem Bass treibt wirklich an, dazu die reverbed Brassmelodien untermalt mit m(a)(oo)gischem Bass. Close your eyes, hands up, dance the night away! Für mich persönlich schon recht früh einer der Höhepunkte im Mix.

Mit 1991 von Ilija Djokovic gibts auch mal technoideres im den Promomix. Nach dem Stomper muss man einfach ein wenig Techno nachlegen. Zugegeben, der Track ist der sanfteste auf dem Release namens „Gravity“, führt aber die Stimmung weiter, die durch den vorigen Track aufgebaut wurde. Herauszuheben ist das Break mit den leicht distorted noise Snares. Zusammen mit den Synth Arpeggios technoid aber auch progressiv.

Mit Inception von Daniele di Martino bleiben wir auf der härteren Welle. Harte Synthstabs zusammen mit einem Groove der mit fettem Bass unterlegt ist wird der Track richtig treibend. Die Stabs werden dann im Break nochmal richtig agressiv, um dann sofort wieder im Drop von einem richtig fetten Beat eingefangen zu werden.

Drum und Percussion – Style bleibt ähnlich, doch die melodischen Elemente werden in „Venna“ – im Original von Danidu – noch mehr hervorgehoben und es geht leicht in die Trance Richtung. Langgezogene Synthflächen zusammen mit Arpeggios machen den Remix von Ejaz Ahamed zu einem Klangfeuerwerk. Auch hier fühlte ich mich ein bisschen in die GU Zeit zu Nick Warren zurückversetzt. Höhepunkt Nummer 2 für mich im Mix.

Wenn man einmal schon so weit oben war, muss man auch wieder herunter. Und das erledigt „Polyacid“ von D-Nox & Beckers im Definitions Antidote Remix zumindest teilweise. Das Break mit Gitarren, Klavier und Violinsounds ist wunderschön melodisch und lässt uns für einen Moment ausrasten, bis sich dann die Acidsounds dazuschalten. Ein schönes Wechselspiel zwischen „klassischen“ Elementen und der Acidbassline, die nie zu aufdringlich wird.

Als nächstes kommen wir wieder zu deepen Progressive Sounds mit „Micoplasma“ von Bruno Caro. Hier haben mich der Groove und die kleinen Percussionelemente überzeugt, das langsame Arpeggio zusammen mit der bassunterlegten Kickdrum laden wieder zum träumen ein. Einmal von dieser Stimmung abgeholt, können wir gleich dabei bleiben und

beim Julian Nates Remix von Santi Cebreros „Orion“ weiterträumen. Auch hier kommt etwas Nostalgie auf. Releases in dem Stil gab es schon vor mehr als 10 Jahren sehr oft. Erinnert sehr an Paul Rogers oder Tracks die auf Sumsonic, SAW und wie sie alle hießen, erschienen sind. Super, dass dieser Sound wieder kommt. Sehr gelungener runder Track im alten Stil – jedoch nicht altmodisch, im Gegenteil – eigentlich sehr fresh!

Der darauf folgende Track „The Gypsy Moon“ von Wally Lopez besticht vor allem durch den fetten Groove und treibt den Mix mit den Synthstabs und einem gut gesetzten Drop nach dem Break zu einem weiteren highlight.

So kann es einfach nicht zu Ende gehen und damit rundet diesmal Hidden Empire den Promomix von Jänner und Februar mit dem Track „Sierra“ ab. Dieser eignet sich im Übrigen auch als Starter wenns mal ein wenig härter gleich vom Beginn an gehen darf. Deepe Arpeggios, die nur selten ganz klar klar gefiltert werden und auch nie zu aufdringlich werden lassen die Stimmung zusammen mit Bass Stabs nochmal düster werden. Viele eingestreute Effekte und Percussion Elemente unterstreichen den Charakter des Tracks noch.

Wie eingangs erwähnt, das sind erst die Tracks aus Jänner und Februar gewesen. Da wird noch einiges im Jahr 2019 auf uns zukommen. Man darf gespannt sein!

Die Tracklist auf einen Blick:

Emi Galvan – Alfa Zeta (Original Mix) / Sudbeat
Fat Sushi – New Horizons / Katermukke
NOIYSE PROJECT – Tails In Apocalypse / BC2
Oliver Winters – Inside Out (Extended Mix) / Progressive Astronaut
Ilija Djokovic – 1991 / Filth on Acid
Daniele di Martino – Inception / Get Physical
Danidu – Venna (Ejaz Ahamed Remix) / We are The Underground
D-Nox & Beckers – Polyacid (Definition’s Antidote Remix) / Beat Boutique
Bruno Caro – Micoplasma / Dopamine Music
Santi Cebrero – Orion (Julian Nates Remix) / Balkan Connection
Wally Lopez – The Gypsy Moon (Original Mix) / Beatfreak Recordings
Hidden Empire – Sierra / Stil vor Talent

 

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