PW Podcast #007

Happy Bday PW Podcast! Mit Ausgabe Nummer 7 feiern wir den ersten Geburtstag der Mixserie. Mögen noch viele folgen! Mit der Menge an guten Releases konnte wieder aus dem Vollen geschöpft werden. Diesmal sind nicht unbedingt die üblichen Verdächtigen dabei.

Melancholie und Trauer im Opener von Pig&Dan. Das Release auf Adam Beyers Truesoul Label macht den Anfang. Mit „Promised“ liefert das Duo eine Hommage an Dans tragisch verstorbenen Sohn. Kein Elternteil sollte seine Kinder überleben. „You promised, that you would live forever….“

Die Melocholie (Mischung und Melodic und Melancholie) überwiegt auch bei „Next“ von Khainz. Mit der Fingerprint LP auf Yoshitoshi hat der schweizer Produzent uns ein tolles Album abgeliefert. Ein Spannungsbogen von melodischen zu härteren Tracks, alle durchwegs cluborientiert.

In der Tonart (naja nicht ganz :)) geht es weiter. Betoko & TH;EN bringen mit „Soberbia“ eine passende Mischung aus melodic Techno und düsterer Stimmung. Stabsounds und Basslines zusammen mit einer höheren Synthmelodie bieten ein schönes Wechselspiel. Gute Überleitung zu….

…“Joyce Stick“ von Kostakis. Das Release auf dem Label Kater Mukke macht richtig Laune. Schraubende aber doch dezente Sägezahnbassline trifft Padsounds und orchestral angehauchtes Thema. Nicht zu aufdringlich, trotzdem durch die Bassline sehr treibend.

„Novi“ ist ein Track der Compilation „Erste Woche am Strand“ vom Label „Dunkelheit“. Der Producer „Grand“ nimmt uns hier auf eine musikalische Reise mit, der Track selbst setzt den „orchestralen“ Charakter des vorigen Stücks fort.

Ein kleiner Stilbruch folgt mit „Kato“ von Oliver Shories. Hier wird es ein bisschen progressiver. Die, in regelmäßigen Abständen, wummernde Bassline unterstützt den Groove, bis im Break das Hauptthema durchscheint. Fokus liegt heir aber dennoch auf dem schön gestalteten Groove-Arrangement. Fließend läuft der Track über in….

…“Two Trees“ vom niederländischen Duo Dast & Dylan. Athmosphärische Pads treffen einen Gitarrenartigen Stabsound. Eine Gratwanderung zwischen verträumt melodisch und düsterer Stimmung. Groovy!

„Obscurity“ von „Lexer“ durchbricht dann diese Stimmung und befördert uns nach oben – für mich persönlich ein Track zum Abheben. Arps, Synthpads und eine im Break sich hinaufschraubende Progression machen den Track schön treibend progressiv.

Nach soviel Höhenflug wird man von Dowdens „Somber“ im Mustafa Ismaeel Remix wieder ein bisschen zurück auf den Boden geholt. Deep Melodic Progressive. Ab und an untermalt mit einem Vocal Sound und einem runden Leadbass kippt man eigentlich sofort auf diesen Track hinein bis….

…man von einem „drunken Stab“ aufgerüttelt wird. Dieser gehört zu „No Name“ von Mundo D & Roglar. Zerfahren und dennoch sehr geradlinig, mit giftigen Sounds im Break, jeder Menge White Noise und spitzen Arpeggios brettert der Track dahin. Dazu der modulierte wackelnde „Stabsound“…. Wunderbar kontrolliertes Chaos!

Zu guter Letzt gibts noch ein „Whitelabel“ Release von Freedo Mosho. Depeche Modes „Only when I lose myself“ bekommt einen schönen groovigen, bassigen Anstrich. Schön retro und passend für den aktuellen Sound!

Die Tracklist auf einen Blick:

Pig&Dan Promised
Khainz Next
Betoko & TH;EN Soberbia (Original Mix)
Kostakis Joyce Stick
Grand Novi
Oliver Schories Kato (Original Mix)
Dast & Dylan Two Trees
Lexer Obscurity
Dowden Somber (Mustafa Ismaeel Remix)
Mundo D & Roglar No name
Depeche Mode Only When I Lose Myself (Freedo Mosho’s LA Edit)

 

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