Enamour – Amnesia/Taboo

Enamour aus Washington D.C. steht für richtig mitreißende Grooves, düstere und gleichzeitig melodische Klangteppiche. Auf Yoshitoshi beweist der Künstler mit 2 Tracks, dass man diese unbedingt mit in den Club nehmen sollte. Warum beschreiben wir euch hier ein bisschen näher.

Amnesia ist rundum ein gelungener Track, der erste Wow-Effekt kommt nach ca 45 Sekunden. Wie tief röhrend kann man eine Lead-Bassline ansetzen ohne dass sie noch wegbricht? Genau – so tief. Damit ist auch schon die erste Stimmung erzeugt: Düster, dunkel gehts voran… dann ein Arpeggio das uns aber nicht hoffen lässt sondern uns fesselt und die Stimmung noch beklemmender macht. Man ist gefangen und wird dann in den nächsten 6 Minuten auch nicht mehr ausgelassen. Im Break und danach kommen noch peitschende TomTom Drums hinzu. Am Ende ist man glücklich frei gelassen worden zu sein – aber nur um im gleichen Moment darüber enttäuscht zu sein, dass es bereits vorbei ist. Großartig!

Taboo rollt von der ersten Sekunde mit einem tribaligen Groove heran. Bassline und Lead sind hier etwas melodischer gestaltet, eine schöne Chord Progression mit Glides in der Bassline, die sich immer mehr Richtung Break hin öffnet, holt den Zuhörer natürlich auch vom ersten Moment an ab und nimmt ihn mit. Im Break ist kurzes ausrasten angesagt, lang dauerts aber nicht – da setzt der stabbende Synth wieder ein. Tribaldrums werden mit eingebunden und treiben den Track in Richtung Ende, die Bassline bricht etwas mehr aus und rundet das Gesamtbild perfekt ab. Das Outro hätte ein wenig länger ausfallen können.

Fazit: Big! Beide Tracks sehr Peaktime tauglich, großartig arrangiert, Sounds wirklich sehr gut herausgearbeitet. Danke für dieses Release. Ist in der Favourite-Playlist!

Interpret Enamour

★★★

(5/5)

Titel Amnesia / Taboo
Tracks/Mixes Amnesia
Taboo
Label Yoshitoshi
Releasedatum 02.08.2019
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