PW Podcast #009

Ausgabe Nummer 9, letzte Zusammenstellung im Jahr 2019. Der Mix fällt diesmal etwas länger aus, viele gute Promos von diversen Labeln haben uns erreicht, einige davon wurden auch bereits in ausführlicheren Artikeln reviewt. Ein feiner Mix für das Feiern vorm Weihnachtsbaum

Den Opener übernimmt der Track Peninsula von Jamie Stevens and Joe Miller. Ruhig und langsam baut sich der Track auf. „Nothing stays the same“ – das Vocalsample ist hier Programm. Ein schönes Arrangement mit viel Abwechslung im Hintergrund – Harfe, Strings, Flutes, alles wechselt sich ab. Der Track bleibt prinzipiell sehr minimalistisch in der Melodik und ist trotzdem abwechslungsreich.

Über den zweiten Track freue ich mich besonders, da uns nicht oft Stücke aus der Breaks Ecke erreichen. Ist schon länger her, dass ich so einen Style gehört habe – Hyper und und Hybrid fallen mir hier spontan ein….
„Sacred Home im Bluum Remix“ von „Forerunners & Berni Turletti“ ist wirklich eine kleine Urgewalt. Röhrende langgezogene Bässe, Stabbige Synthmelodie und natürlich ein wunderbarer Broken Beat. Richtig catchy!

„Dream Walker“ von „Kamilo Sanclemente“ bringt uns wieder zurück zu den straighten 4/4 Beats. Der – ebenfalls mit Vocals gespickte – Track lädt, wie der Name schon sagt, zum Träumen ein. Tragendes Elemente hier ist der Gesang. Dieser hält sich solange bis die Chords einsetzen und übernehmen. Zusätzlich werden flächige, langgezogene Sounds und Arpeggios ins Arrangement genommen und machen daraus einen wunderbar treibenden aber auch träumerischen Track.

Der Hot TuneiK Remix von „Daydreaming“ (Original von Platunoff) führt uns weiter auf der träumerischen Welle. Ebenfalls reverbed Vocals zusammen mit einem schönen melodischen Arrangement lassen den Hörer weiter auf der Welle reiten. Alles in allem ist Daydreaming etwas minimalistischer als der vorige Track, dafür aber auch ein perfekter Übergang zu…

…“Fry the Groove“ von „Quivver“. Toller Beatgroove mit ausbrechenden Stabsounds. Trancig angehauchte Produktion mit einem typischen Chordstabsound. Deep and rolling, dazu hie und da lang gezogene FX Teppiche die in Stereo von links nach rechts wechseln. Funktioniert sicher toll im Club! Von da geht es weiter zu….

„Tazmania Drive“ von „Niceshot“. Hier trägt ein Arpeggio den gesamten Track. Zusammen mit einer pumpenden Bassline und einer schönen Synth-Fläche verschmilzt das Ganze zu einem sehr weichen, melodischen Track.

Darauf folgt „A better Place“ im Andrea Cassino Remix – Original von „Lemon8“. Das erste Mal hab ich was von Lemon8 im Jahr 1994(!!) auf der X-Mix CD von Richie Hawtin und John Acquaviva gehört. Mit diesem Track meldet sich Lemon8 eindrucksvoll wohl nach längerer Pause zurück. Das Original wäre hier nicht ganz passend gewesen, ist aber auf jeden Fall auch hörenswert. Aufbau und soundtechnisch schließt der Andrea Cassino Mix perfekt an den vorigen Track an. Toller Kickgroove zusammen mit schöner Bassline und toller Synthmelodie – trägt uns definitiv weiter auf der Welle in Richtung….

…eines kleinen Stilbruchs – „Fool“ von „Jimi Jules“ Der Track wurde schon hier ausführlich reviewt.

Die Reise führt uns weiter in eher tranceartige Sphären. „Day Walker“ von „Paul Angelo & Don Argento“ ist ein sehr melodisches Stück mit eingängigem Leadarpeggio und viel FX Synthsound. Brasssounds und andere Synthflächen dürfen sich dazu austoben. Markant und mitreißend – der Bassgroove.

Als nächstes folgt „Moonwalk“ von „Elessar“  – auch hier gibt es ein Review bereits auf unserem Portal.

Darauf gemixt wird „Tensions“ im „Cid Inc remix“ – Original von „Artche & GNTN“ – ebenfalls bereits ausführlich reviewt.

Es folgt „The Vision“ von „Alfonso Muchacho & Sonic Union“. Schönes Break mit guten gesungenen Vocals. Gut zusammenpassend mit der restlichen Stimmung des Tracks. Nicht ganz so „trancy“ – mehr die progressivere Richtung mit ein bisschen mehr rhythmus- und groovelatigerem Grundarrangement. Highlight ist in diesem Track sicher das Break mit mehr Vocals und dem in den Vordergrund rückenden Brasssound.

Als Closing Track gibts von „Anarcrusan“ – „In my mind (Armonica Rework). Schöner Track fürs Outro. Wieder etwas mehr Trance-Synth lastig jagt der Track von einem Break zum nächsten. Synthchords bleiben melancholisch, der gesamte Track wird dadurch überhaupt trotz seiner Trancelastigkeit und der Verwendung von hellen, frischen Sounds eher düster – sicher trägt auch der wummernde Bass der ab und an röhrt dazu bei. Langsam aber sicher schläft das Stück dann im Outro mit immer wieder kehrender Roar-Bassline ein…

Die Reise ist zu Ende – schade eigentlich…. Repeat!

Die Tracklist auf einen Blick:

Jamie Stevens and Joe Miller Peninsula (Original Mix)
Forerunners & Berni Turletti Sacred Home (Bluum Remix)
Kamilo Sanclemente Dream Walker
Platunoff Platunoff – DayDreaming (Hot TuneiK Remix)
Quivver Fry The Groove
Niceshot Tazmania Drive (Original Mix)
Lemon8 A Better Place (Andrea Cassino Remix)
Jimi Jules Fool
Paul Angelo & Don Argento Day Walker
Moonwalk Elessar
Artche & GNTN Tensions (Cid Inc Remix)
Alfonso Muchacho & Sonic Union The Vision
Anarcrusan In My Mind (Armonica Rework)
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