PW Podcast #010

Schon wieder ein Jubiläum – Nummer 10 des Progressive World Podcasts! Im Jänner und Februar 2020 wurden wir mit extrem vielen guten Promos versorgt, leider haben nicht alle Platz auf der Tracklist gehabt, denn Material für mehrere Mixes wär auf jeden Fall da. 

Ausgabe 10 startet mit „Elements“ von „Swann Decamme“ und „Mark Howls“. Ruhig plätschert das ein bisschen wie eine Uhr tickende Intro mit grummelndem Bass dahin, die weiche Kickdrum setzt ein, der toll entwickelte Groove rollt, bis endlich bassige Lead und ein flötenartiger Synthsound übernehmen. Keine großen Ausreißer im Sound, ein perfekter Track um sich in Stimmung für….

…“Influences“ von „Mayro“ zu bringen. Nach der Transition rollt eine wuchtige Kickdrum mit Bassline über uns hinweg. Starke Soundteppiche die ein wenig an Progressive/Goa erinnern werden ausgebreitet. Eine sehr einfache aber extrem eingängige Synthlead legt sich über das Arrangement und bleibt auch bestimmendes Element im Break. Dort dürfen dann alle Sounds einmal gepflegt ausbrechen bevor es weiter zum nächsten Track geht.

„The Artist“ von „Gonzalo Sacc und Rodrigo Lapena“ ist ein sehr melodisch progressiver Track mit diversen Vocalelementen. Zum einen das tiefe „Artist“ Sample und dann wieder die sanft singende Frauenstimme die in diversen gefilterten Varianten immer wieder auftaucht. In den Breaks darf die tiefe Männerstimme übernehmen. An keiner Stelle kommt der Track zur Ruhe, man hat das Gefühl dass kein Takt dem anderen gleicht, obwohl Thema und Groove eigentlich sehr einfach gestrickt sind. Weniger ist eben doch oft mehr!

Nach der melodischen Vocalreise übernimmt „Tireless“ von „Sensitive“. Ein interessanter Track bei dem wieder einmal ein Percussionsample in diversen Tonhöhen gespielt wird um so eine Melodie zu erzeugen. Das ganze wird natürlich noch mit Synths und weiteren Percussionelementen (Cowbells) unterstützt. Schön gemacht ist das Break mit einem Sample das wie „ein- und ausatmen“ klingt, dieses zieht sich unterschwellig auch durch den ganzen Track.

Weiter kommen wir zu „Alba“ von „Moonwalk“. Wie im letzten Mix ist Moonwalk wieder vertreten. Ein schöner Shakergroove zusammen mit einer zupfenden Synthline die sich als recht „aggressiv“ herausstellt. Als Reaktion auf diesen Sound meldet sich als Gegenpart eine verzogene verschobene Synthlead, die im längeren Break mit dem vorigen Sound ein Wechselspiel eingeht, sehr interessant auch der Taktwechsel des Sounds im Break. Well done!

Der nächste Track hört auf den Namen „Gliese 581“ und ist von „Nall“. Freundlicher und melodischer als der Track davor mit vielen kleinen Synthsounds und einem Padsound plätschert der Track dahin. Eine Bassline die an manchen Stellen ausbricht um tragendes Element zu werden ist auch zu hören. Ein Arpeggio bringt uns zum Break, wo sich Flutesounds hinzugesellen. Wieder bricht die Bassline aus, das Arpeggio kehrt zurück. Man schließt die Augen und beginnt zu schweben…..

Es folgt „Cid Inc.“s Track „Citadel“. Pumpend und mit einem typisch langgezogenen Cid Inc. Style Break. Der Track erhält noch ein ausführliches Review.

Und irgendwie passt der folgende Track auch wirklich gut. Schon beim Hören von Citadel musste ich ein bisschen an „Musak“ von „Trisco“ denken. „Freedo Mosho“ hat sich des Hits aus 2001 angenommen und ihm ein wenig moderne verpasst. Wobei, wenn man das Original kennt weiß man, dass das auch alle Register zieht, damit die Menge das Tanzbein schwingt. Hier im Edit fehlt mir nur „Ohhh nooo, I can’t let go“ irgendwie und die Strings kommen auch etwas zu kurz, sonst war mir de Track es schon wert ihn komplett auszuspielen und dann Outro mit Intro überleiten zu lassen. Das ist bei….

„Hosa“ von „Ikarus und Askvll“ nämlich zufällig gleich lang. Stilmäßig sind wir wieder auf kurz. Progressiv, Sub37 Style Leadbrass, riding Bassline, zupfende Strings nach dem Break. Ein richtig cooler Track. Bisschen verzogen bisschen mystisch, aber es geht noch mystischer….

…wie „Amalgam“ von „Lincklaen“ beweist. Deep und rollend nimmt uns Amalgam mit bis im Break ein bisschen Melodie aufkommt. Dennoch bleibt der Track weitestgehend eher düster und treibend und wir steuern dem etwas melodischeren Ende zu.

„Dance with me“ wird im Track von „Qualysto“ gesungen. Dem Wunsch gehen wir gerne nach. Stilmäßig erinnert mich der Track etwas an Produktionen um 2000 bis 2003. Eine schöne Reise mit Stringpads, einem Pianosound, untermalender Bassline und dem netten Vocalsample. Da tanzen wir gerne mit!

Ganz besonders freut mich dass es auch ein Track der wunderbaren Schönbrunner Perlen Compilation in den Mix geschafft hat. Die mir bis dato unbekannten „Jakobin & Peletronic“ machen den Abschluss mit „No need for a name“. Vom Sound her auch eher Oldskoolig, der Groove ist leicht breaksartig angehaucht, deepe Chordstabs werden mit bassigen reverbed Sounds untermalt. Wirklich feiner Sound zum Ausklang!

Und – ach ja „No need for sadness“: in 2 Monaten gibts Podcast #011 – versprochen!

Die Tracklist auf einen Blick:

Swann Decamme, Mark Howls Elements (Original Mix)
Mayro Influences
Gonzalo Sacc, Rodrigo Lapena The Artist
Sensitive (It) Tireless
Moonwalk Alba
Nall Gliese 581 [Reworck]
Cid Inc. Citadel [Replug]
Trisco Musak (Freedo Mosho Edit)
IKARIUS & Askvll Hosa
Lincklaen Amalgam
Qualysto Dance With Me
Jakobin & Peletronic No Need For A Name
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