Dave DK – Val Maira

Hier nun also das dritte Artist Album von Dave DK! Bisher kannte ich den Herrn DK u.a. von Releases auf Pampa und Remixen für Anjunadeep, aber auch auf Kompakt war er zuvor schon vertreten. Im DJ-Einsatz habe ich ihn hier in Hamburg auch bereits zweimal gesehen und auch das war durchaus überzeugend.

Der Longplayer startet mit „Fade In“, einem schönen Introsong ganz nach dem roten Faden der anderen Produktionen, die ich bereits von ihm kenne. Sanft, detailreich, wie ohnehin nahezu alle Titel auf diesem Album. Weiter gehts mit dem zweiten Titel, der „Halma“ heisst und bereits vorab als Digital-Single via Kompakt veröffentlicht wurde. Auch wieder reichlich deepness und Geklöder drin. Smooth & Groove, eine Beschreibung die wunderbar auf das ganze Album passt. Auf zu „We Mix at Six“ ein Titel, der ein bisschen mehr die Bassline akzentuiert und auch durchaus im Club passabel passt. Gefällt! „Smukke Lyd“ vielleicht im oder nach dem Skandinavien-Urlaub entstanden?! Man weiss es nicht! In jedem Fall geht es von der Grundstimmung etwas heller und beschwingter zu. Die Anzeige zeigt fünf und es ertönt „Whitehill“ mit der Stimme von Piper Davis. Eines der ausgesprochenen Highlights auf diesem Album wie ich finde. Ein leicht detuneter Synth der sich irgendwann in das schöne Stimmchen von Frau Davis ergiesst. Unter Sonneneinfluss sicher noch wirkungsvoller! Schade, dass es leider solche Titel nicht ins Radio schaffen. Weiter geht die Reise mit „Immer Gut“, aus meiner Sicht ein netter Bridge-Track ansonsten aber nicht weiter auffällig. Gefolgt von dem Titel der „Naschi“ heisst und Ambient sound mit sich bringt. Dave DK kann auch ohne Beats, und das sogar recht gut! Es folgt meine andere Lieblingsnummer dieser LP: „Nueva Cancion“ markiert einen tollen gatigen Synth-Sound der sich durch die ganze Nummer zieht. Wenn man sich auf den Sound legen könnte, ich würde es an dieser Stelle tun. „Veira“ geht in ähnliche Fahrwasser jedoch auch wieder ein bisschen aufgehellter vom Stimmungston. Auch hier wieder dieser eindeutige Dave DK Sound. Danch folgt „Coolette“ und ist etwas fordernder von den Rhythmus-Elementen her, funktioniert sicher auch in Clubumgebung. Den Abschluss markiert „Kronsee“ und geht klanglich raus aus der Clubumgebung eher in den Listening-Bereich. Auffällig hier die Vocal Schnipsel. Der Hörer wird also verhältnismäßig sanft aus dem ersten Dave DK Album entlassen.

Fazit: Ein starkes Album, ganz klarer roter Faden, mal clubbiger, mal loungiger, der Balance passt, auch wenn eine Ambient Nummer vielleicht noch gut gepasst hätte. Auch eine weitere Vocal Nummer hätte ich gut vertragen können, aber insgesamt jammert der Autor hier auf enorm hohen Niveau. Eine absolute Empfehlung für all die, die es gerne deep mögen!

 

 

Interpret Dave DK

★★

(4/5)

Titel Val Maira
Tracks/Mixes 01. Fade In
02. Halma
03. We Mix at Six
04. Whitehill (feat. Piper Davis)
05. Smukke Lyde
06. Naschi
07. Nueva Cancion
08. Veira
09. Immer Gut
10. Coolette
11. Kronsee
Label Kompakt Records
Releasedatum 27.04.2015

 

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