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| Gudowski - Carrot Fields |
| Autor: Jörg Jakober | ||||||||||||
| 12.06.2007 | ||||||||||||
Mitte Juni steht der neueste Release des malaysischen Labels Pure Substance Records an. Der polnische Produzent Gudowski präsentiert den Track "Carrot Fields" und erhält dabei Unterstützungt von Retrobyte, Sonorone, Deeburn, Stardesign und Ture Sventon. Wir haben uns den Release für Euch angehört. Pure Substance ist ein vielseitiger Label, der noch nie davor zurückgeschreckt hat auch unbekannteren Produzenten einen vollen Release zu ermöglichen. Der junge Pole Gudowski zählt zu dieser Sorte aufstrebender Talente und liefert mit "Carrot Fields" einen gelungenen Track ab. Nach einem feinen Intro beeindruckt Gudowski mit einer treibenden und groovigen Bassline, die sehr schnell Unterstützung von einer markanten Synth-Line erhält. Der Charakter des Tracks driftet streckenweise fast schon ins poppige, während verzerrende Effekte für das nötige Underground-Feeling sorgen. Das Break ist flächig und sorgt für Abwechslung. Gudowski gelingt damit ein erfrischendes Debut auf Pure Substance.Der Retrobyte Remix ist das vom Label ausgesuchte Zugpferd dieser Veröffentlichung. Eine electroid, progressive Unterlage leitet die Nummer ein, während trancige Synths unterstützen und das erste Break vorbereiten. Retrobyte bleibt mit dem Remix auf der progressiveren Seite und übernimmt die feine Melodie des Originals in einer leicht veränderten Form. Ein gut gelungener Remix von Retrobyte, der erst unlängst auf Dumb Recordings mit "Reconstruction / Deconstruction" glänzen konnte. Der Sonorone Remix stammt von Damian Murawiecki und beginnt mit sehr groovigen Tech-House Beats. Diverse Effekte und eine satte Bassline bilden ein gutes Fundament. Das Hauptthema des Originals und sämtliche andere Synths und Effekte ergeben in Summe aber leider ein ziemlich überladenes Ganzes. Selbst nach mehrmaligem Hören konnte ich mich für den Track nicht begeistern. Deeburn, der erst unlängst gemeinsam mit Chloe Harris einen Remix von Petter veröffentlicht hat, liefert einen tollen Mix ab und produzierte die druckvollste Variante von "Carrot Fields". Drückende Beats mit dezentem Tribal-Touch und eine groovige Bassline liefern die ideale Grundlage für ein Fest auf der Tanzfläche. Die harmonischen Elemente sind sehr dezent und eher in der zweiten Hälfte des Tracks eingesetzt. Einzige Kritikpunkt meinerseits ist das Break - hier wurden extreme Störeffekte eingesetzt, die meiner Meinung nach nicht ganz zum Rest des Tracks passen. Der Stardesign Remix ist ein deeper Tech-House/Electro-House Mix, der sämtliche melodiöse Elemente in einer enorm verzerrten Variante einarbeitet. Damit erzeugt der polnische Produzent eine fette und schrille Clubatmosphäre, die sicherlich einige Freunde finden wird. Ture Sventon wählt für seinen Remix einen sehr minimalistischen Ansatz, der speziell im Mittelteil mit einer gekonnten Verarbeitung des Hauptthemas glänzen kann. Für Fans enstpannterer Sounds auf Minimal/Tech-House Basis ist dieser Mix auf jeden Fall eine Empfehlung. Das Original von "Carrot Fields" ist für mich das Highlight dieses Releases. Bis auf den Remix von Sonorone sind alle anderen Mixes allerdings gut gelungen und werden aufgrund der verschiedenen Ansätze auch Freunde in den diversen Lagern finden.
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| Letzte Aktualisierung ( 08.06.2007 ) | ||||||||||||

Mitte Juni steht der neueste Release des malaysischen Labels Pure Substance Records an. Der polnische Produzent Gudowski präsentiert den Track "Carrot Fields" und erhält dabei Unterstützungt von Retrobyte, Sonorone, Deeburn, Stardesign und Ture Sventon. Wir haben uns den Release für Euch angehört.
Pure Substance ist ein vielseitiger Label, der noch nie davor zurückgeschreckt hat auch unbekannteren Produzenten einen vollen Release zu ermöglichen. Der junge Pole Gudowski zählt zu dieser Sorte aufstrebender Talente und liefert mit "Carrot Fields" einen gelungenen Track ab. Nach einem feinen Intro beeindruckt Gudowski mit einer treibenden und groovigen Bassline, die sehr schnell Unterstützung von einer markanten Synth-Line erhält. Der Charakter des Tracks driftet streckenweise fast schon ins poppige, während verzerrende Effekte für das nötige Underground-Feeling sorgen. Das Break ist flächig und sorgt für Abwechslung. Gudowski gelingt damit ein erfrischendes Debut auf Pure Substance.
