Huxley – Widow

Mal wieder eine AUS EP in der Inbox, diesmal vom Briten Huxley mit einer Promo die schon jetzt in viele Playlists der “Big Player” auftaucht. Also höchste Zeit das Release mal auszuprüfen!

Der Titeltrack “Widow” ist mir persönlich schon in einigen aktuellen Sets von den großen Auflegern auf diesem Globus aufgefallen. Der Start in diesen Track wird mittels Intro und deformierten und detuned Pads eingeläutet, ehe sich das Thema intensiviert und aufbaut und der markante VCO Synth sich dazugesellt, während die treibenden Drums sich drumherum aufbauen. Keine 0815-Idee, wahrscheinlich ist es das, was diesen Track reizvoll macht.

Des Weitern enthalten ist “Hopeless”. Dankenswerter Weise geht es auf manchen AUS Releases auch mal musikalisch unorthodox zu. Auch in diesem Falle. Kaltschnäuziger Hardhouse wäre wohl eine Vokabel die mir schnell einfallen würde. Aber auch hier arbeitet sich dieses musikalische Erzeugnis zu einem weichen Kern vor, der aber kompromisslos von der Nussharten Schale abgelöst wird. Interessant!

Im letzten enthaltenen Titel namens “Tail Wind” geht es dann wieder etwas softer zu. Schlicht aber wirkungsvoll in Huxley-manier bis die Organ-Line den Marsch vorgibt und von crazy Klang-Schnipseln und einem unkitischigen Pad-Sound untermalt wird. Der Wind weht um den Tail, wie der Name vermuten lässt.

Fazit:
Auch hier zeigt Will Saul ein feines Näschen. Huxley liefert eine interessante EP ab, die einen klasse Titel Track mitliefert. Ein Mann mit Ideen auch abseits der allgemeingültigen Techno & House-Normen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste AUS Music VÖ 😉

 

Interpret Huxley

★★,5

(3,5/5)

Titel Widow
Tracks/Mixes
Widow (Original Mix
Hopeless (Original Mix)
Tail Wind (Original Mix)
Label Aus Music
Releasedatum 29.01.2016
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