PW Podcast #006

Der Sommer ist da und nach langen 2 Monaten gibts endlich wieder einen Progressive World Mix – Edition 006.
Diesmal ists ein buntes Sammelsurium von Melodisch bis Mashup, von Progressive bis Techno Artists. 11 Tracks werden euch die Sonnenstunden versüßen.

Plaza im Carlo Whale Remix (Original vom Movement Machina) macht den Anfang. Ein weiches, sich immer mehr steigerndes Arpeggio, melodische sanfte Pads, eine weiche Kickdrum – so muss ein Intro sein. Es folgt…

…Elau von Ewan Rill & K Loveski im Luciano Scheffer Remix (Review zum Release gibts hier) – danach folgt ein kleiner Bruch in der Stimmung / dem Stil…

Der Monat Mai war für GoT Fans ja Segen und Fluch. Die Serie ist vorbei, über das Finale lässt sich streiten, über den Track von Sean & Dee wohl auch. Ursprünglich beim Durchhören schon fast in die Rundablage befördert, hab ich ihn doch recht lieb gewonnen. 100%ig passend ist er nicht, aber vorenthalten wollt ich ihn der Hörerschaft auch nicht. Alles in allem ists ein nettes „Mashup“ mit röhrendem GoT Theme Elementen in der Bassline und dem ein paar Takten im Break.

Der nächste Track von Rauschhaus „Bespin“ ist wieder mal ein richtig gutes Release von Moritz. Kratzt sehr schon an den Progressive, ja fast leicht goa-lastigen Style, vor allem durch die „riding bassline“. Wie gewohnt ausgewogenes Arrangement mit den typischen Rauschhaus Elementen – da wippt jeder mit!

Und ein großartiger Artists jagt den nächsten – Einmusik trifft mit seinem Track „Sweet Spot“ eben genau diesen. Wenn sich Arps perfekt mit Synths vermischen und das Ganze auch noch toll mit dem Vorgänger Track verschmilzt, dann wird gleich in der Stimmung weitergetanzt. Aber natürlich nur so lange, bis wieder mal ein wenig der Stil gebrochen wird, denn…

Teenage Mutants geben mit „Different“ wie der Track schon sagt eine andere Richtung vor. Deutlich düsterer geht es hier zu Werke. Schön der Drop mit der tieferen verzogenen Bassline.

Mit „Trip to Red“ von Antrim im Orsen Remix entfernen wir uns wieder vom „Stimmungstief“ und es geht wieder melodischer zur Sache. Das melodiöse Hauptthema wird öfters durch die Filter gedreht und bricht an diversen Stellen aus. Dazu ein progressiver grooviger Beat – sehr stimmig und gut abgemischt!

Mit Kaliya von Moritz Hofbauer wirds wieder etwas deeper. Hier ist die Bassline herauszustreichen, soundtechnisch wirklich gut gelungen. Die vielen kleinen Noise und Vocal Elemente sind auch gut gesetzt und machen den Track interessant.

Progressiv melodisch wirds mit Golan Zocher & DJ AroZe: Gummo
Golan ist offensichtlich derzeit sehr aktiv, vor kurzen gab es hier auch ein Review eines Remixes von ihm. Der Beat von „Gummo“ fühlt sich auch wie ein hüpfender Gummiball an, dazu viele bekannte Progressive Elemente, schöne melodische Progressions und vor allem langgezogene Parts für die perfekten Überleitungen. So eine bringt uns auch zum…

Infraspinatus Remix von Juan Sapia. Sehr schöner melodiöser sanfter Remix des Originals. Juan Sapias Releases sind definitiv auch den einen oder anderen Hinhörer wert. Schöne Progressive Style.

Und weil im Juni auch noch das Album eines lange von mir verehrten Techno Produzenten hereingeflattert ist, gibts von eben diesem – nämlich Joel Mull den Abschlußtrack Ich erinnere mich noch an das Primevil Release das in meinem Plattenregal steht – „The Mole“ war einer meiner Lieblingstracks im Jahr 1997. Das Album ist übrigens sehr empfehlenswert. Zwar Techno, aber wirklich interessant, düster, und nicht zu sehr „haudrauf“. Aufgrund des langen Outros auch ein schöner Abschluss zum Stilbruch-Mix von Mai/Juni.

Die Tracklist auf einen Blick:

Movement Machina Plaza (Carlo Whale Remix)
Ewan Rill & K Loveski Elau (Luciano Scheffer Remix)
Sean & Dee Game of Thrones Theme (Original Mix)
Rauschhaus Bespin (Original Mix)
Einmusik Sweet Spot
Teenage Mutants Different
Antrim Trip to Red (Orsen Remix)
Moritz Hofbauer Kaliya
Golan Zocher & DJ AroZe Gummo
Elektroluchs Infraspinatus (Juan Sapia Remix)
Joel Mull Northern Spheres

 

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